Valpolicella

Die Valpolicella-Classico-Zone liefert gehaltvollere Weine
Hütet Euch beim Valpolicella vor Massenweine in großen Supermarkt-Flaschen!

 

Valpolicella

Die Valpolicella-Classico-Zone liefert gehaltvollere Weine
Der Valpolicella ist selbstverständlich ein Muss bei der italienischen Küche

Der Valpolicella ist selbstverständlich ein Muss in der italienischen Küche. Valpolicella-Weine sind fast immer leichte Sommerweine und werden überwiegend jung getrunken, aber nicht grundsätzlich. Es gibt auch Valpolicella-Weine, die etwas konzentrierter und komplexer sind und dann zu den Spitzenweinen gehören.

Der Valpolicella ist ein leichter italienischer Rotwein, der sich als Massenwein in den Köpfen der Weinkenner hinein gebrannt hat. Wie auch beim Chianti gibt es durchaus Spitzenweine des Valpolicella, die mit viel Liebe gekeltert wurden. Die Abneigung der Weinkenner gilt den Massenweinen in diesen großen Flaschen, die auf dem Supermarktboden stehen und dort auf ihre Kundschaft warten. Es gibt aber auch Weinliebhaber, die gerade die leichten Valpolicella-Sommerweine bevorzugen und gerade diesen leichten, nussigen Geschmack mögen.

Das Valpolicella-Gebiet liegt zwischen dem Gardasee und Verona. Dort werden hauptsächliche die Rotwein-Rebsorten Rondinella, Corvina Veronese und Molinara angebaut. Hervorzuheben sind vor allem die Weine aus der sogenannten „Valpolicella-Classico-Zone“, bei denen es sich meist um wesentlich gehaltvollere Weine handelt. Diese wachsen auf einer Höhe von ungefähr 70 bis 400 m in einer besonders geschützten Gegend, die durch die Dolomiten und die Monti Lessini viel Schutz vor den kalten Nordwinden haben. Auch der nahe gelegene Gardasee sorgt ergänzend dort für den optimalen Temperaturausgleich. In dieser Zone innerhalb des Valpolicella-Anbaugebietes sorgen deshalb auf diese Weise geografische Gegebenheiten für eine optimale Reifung der Trauben, und so entstehen die Valpolicella-Spitzenweine.

Aroma, Bouquet und Farbe des Valpolicella

Der Valpolicella ist ein leichter Sommerwein, der auch gerne leicht gekühlt getrunken werden darf. Die Farbe des Valpolicella ist rubinrot. Ein gereifter Valpolicella kann auch nach granatrot tendieren. Das Bouquet des Valpolicella ist fruchtig, aber auch nussig. Seine Aromen erinnern an Nüsse bis hin zu Bittermandeln. Im Nachgeschmack kann dieser Rotwein auch bitter wirken. Viele Weinkenner bevorzugen gerade diese Geschmacksnote.

Zubereitung der Valpolicella-Weine

Es kommt auf Zubereitungsmethode der Weine an, wie sich später die Valpolicalla-Weine nennen. Die Rebsorte Rondinella ist normalerweise zu 20 bis 40 Prozent enthalten, die Rebsorte Corvina Veronese zu 40 bis 70 Prozent und Molinara zu 5 bis 25 Prozent. Andere verwendete Rebsorten können Oseleta, Negrara, Sangiovese, Cabernet Franc sowie Croatina sein. Diese zuletzt genannten Rebsorten dürfen im Valpolicella allerdings nur in kleinen Mengen enthalten sein. Es ist neuerdings laut Herstellungsvorschrift auch nicht mehr zwingend erforderlich, dass die Rebsorte Molinara enthalten ist. Diese Rebsorte darf eventuell bei der Herstellung auch weg gelassen werden.

Ausgewählte Sorten des Valpolicella

  • Valpolicella DOC: Rotwein aus der Valpolicella-Classico-Zone, zartem Nussgeschmack
  • Valpolicella Superiore DOC: Niedrigen Säuregehalt, harmonisches Bouquet
  • Valpolicella Superiore Ripasso DOC: Farb- und aromareicher als der „normale“ Superiore
  • Recioto DOC: Granatrote Farbe, Aromen erinnern an Kirschen, Zimt und Nelken
  • Amarone DOC: Sehr konzentrierte dunkle Rotwein. Mindestens zwei bis vier Jahre gelagert, oft im Eichenfaß. Gehört zu den besten Rotweinen Italiens.

Zu welchen Gericht passt ein Valpolicella?

Neben den klassischen italienischen Nudelgerichten passt der Valpolicella auch ideal zu Terrinen zur Vorspeise. Auch zu leichter Küche kann ein Valpolicella ein idealer Begleiter sein. Er ist ein wunderbarer Begleiter zu Käsehäppchen aller Art, feinem Weißbrot, aber auch weißem Fleisch wie leichten Kreationen aus Geflügel, die erst mit einem Valpolicella als Wein so richtig auf der Zunge zergehen.

Der Valpolicella Ripasso eignet sich auch hervorragend dazu, ihn mit Geflügelgerichten anzubieten. Deshalb ist er ein sehr guter Tropfen zur Weihnachtszeit und muss nicht grundsätzlich zu sommerlichen Gerichten angeboten werden. Die oft fruchtig-süße Zubereitungsart von Weihnachtsgerichten wie Ente oder Gans machen den Valpolicalla Ripasso zum idealen Begleiter so einer Mahlzeit. Dieses etwas fettreichen Geflügelarten brauchen einen Wein, der eine gute Struktur und etwas Säure mitbringt. Auch die Beilagen wie Apfelrotkohl oder Birnen mit Preisselbeeren und fruchtige Soßen zu diesem von Natur aus etwas süßlichem Fleisch und Knödeln finden durch den Valpolicella einen wunderbaren Ausgleich.

Weinanbaugebiet des Valplicella

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