Chianti

Chianti: Reifung macht diesen Rotwein gerne granatrot
Rund 80 Prozent des gesamten Anbaugebietes bestimmt die Sangiovese-Traube

 

Chianti

Der Chianti kämpft für seinen guten Ruf
Ein Chianti ist zu Nudelgerichten mit Tomatensauce der Klassiker schlechthin

Die Traditions-Weinanbaulandschaft Toskana ist leider berühmt für ihre billigen und banalsten Chianti-Weine. Die traditionelle stohumflochtene „Korbflasche“ findet wenig Zuspruch bei renommierten Weinkennern.
Doch der Chianti ist vielfältiger als man gemeinhin annimmt. Durch das große Gebiet in der Toskana, in der der Chianti seinen Ursprung hat, bieten unterschiedliche Böden und klimatische Bedingungen den Trauben auch unterschiedliche Bedingungen zur Reife. Mit rund 80 Prozent des gesamten Chianti-Anbaugebietes bestimmt die Sangiovese-Traube den Chianti. Die restlichen 20 Prozent teilen sich hauptsächlich der Canaiolo und der Cabernet Sauvignon. Weißweintrauben sind in diesem Gebiet verboten.

Aroma, Bouquet und Farbe des Chianti

Der Chianti zeigt ein kräftiges Rubinrot. Mit der Reife kann der Chianti auch zu granatrot tendieren. Ein Chianti Classico zeichnet sich zudem durch einen bodenständigen und intensiven Geruch aus. Beeren wie Kirsche und Brombeere geben diesem durchaus zum Altern bestimmten Rotwein einen ausgewogenen Geschmack mit guter Struktur.
Ein Chianti Classico Reserva hat eine ähnliche bis gleiche Farbe. Sein Geruch ist reifer und auch reife Zwetschgen gilt es in einem Chianti Classico Reserva Rotwein zu entdecken. Der Nachgeschmack dieses Chiantis zeichnet sich durch Beständigkeit aus.

Zu welchem Gericht passt ein Chianti Rotwein?

Ein Chianti unterstützt Trüffel als kalte Vorspeise optimal. Doch der Klassiker schlechthin: Chianti und Nudelgerichte mit Tomatensauce. Ein Chianti passt auch zu Wild und gebratenem oder geschmorten rotem Fleisch. Wird als Nachtisch gereifter Hartkäse gereicht, kann der Chianti ebenfalls die ideale Ergänzung sein.

Toskana: Weinanbaugebiet des Chianti

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